Bornefeldhaus

Namensgeber Probst Peter Bornefeld

Probst Peter Bornefeld wurde am 3. Juli 1903 in Wadersloh geboren.

Seine Schulzeit verbrachte er in Wadersloh und Beckum, wo er mit 19 Jahren sein Abitur machte. Nach 10 Semestern Theologie stand er am 12.03.1927 am Ziel seines langersehnten Wunsches: Die Priesterweihe empfing er durch Bischof Johannes Poggenburg. Seine erste Kaplanstelle trat er in Duisburg-Laar, St. Ewaldi, an. 1934 wurde er Kaplan in Gelsenkirchen-Horst, St. Hippolyt.

Am 27. Januar 1946 kam er als Pfarrektor nach Vierlinden, um das Aufbauwerk seiner Vorgänger Josef Helmus und Hermann Rekers fortzuführen und zu den „Vereinigten Elisabeth-Werken“ zu vollenden.

Vierlinden lernte mit Probst Bornefeld nach dem Krieg aufzuatmen und im Leben auch festliche Tage zu begehen. So konnte unter der Leitung des Propstes am 01.05.1952 die Pfarrgemeinde St. Elisabeth ihre Selbständigkeit als Pfarre erleben und feiern, so durften die Vierlindener ihren Rektor am 22.05.1952 als 1. Pfarrer einführen, nachdem die Gemeinde sich in einem Schreiben an den Bischof gewandt hatte, ihren Rektor zum Pfarrer zu machen. Dem Wunsche wurde entsprochen.

30 Jahre lang war der Propst, dem dieser Titel am 8. Juli 1964 aufgrund seiner großen Verdienste vom damaligen Bischof Joseph Höffner zuteil wurde, ein Vorbild treuer Pflichterfüllung.

In der Zeit von 1954 bis 1969 war Propst Peter Bornefeld darüber hinaus auch Dechant für das Dekanat Dinslaken.